Einweihung Straße Nimboja und Ehrung Ute Jochem

Januar 2020

Feierliche Einweihung der neuen Straßen in Nimboja und Ehrung Ute Jochem

Am Samstag, den 18. Januar 2020, fand in dem Ortsteil Nimboja unter reger Beteiligung der Bevölkerung die feierliche Einweihung der beiden neuen Straßen statt.
Die hier wohnenden Menschen drückten ihre große Freude darüber aus, dass die Schlammpfade der Vergangenheit durch saubere, gepflasterte Straßen ersetzt und die Gefahr beseitigt wurde, dass in dem stark abschüssigen Gelände ihre Häuser in der Regenzeit wegrutschen oder zumindest Schaden erleiden. Wie immer in Nicaragua bei einer solchen Festlichkeit stand am Anfang ein gemeinsames Gebet und das Abspielen der Nationalhymne, in diesem Fall auch der deutschen. Dann folgten Reden von Don Narciso, dem Vertreter der Bewohner, dem Stellvertretenden Bürgermeister Franzisco Javier, weiteren Bewohnern und Heiner Friedrich, dem anwesenden Vertreter des Partnerschaftsvereins, alles verbunden mit einem Dank an uns als Sponsoren sowie an die Bewohner, die selbst kräftig mit Hand angelegt hatten, dazwischen verschiedene Volkstänze.

Einen herausragenden Stellenwert hatte die Namensgebung des Stadtviertels auf den Namen eines Mitglieds unseres Partnerschaftsvereins, das sich um das Viertel besonders verdient gemacht hat: Ute Jochem. Diese Namensgebung war ein besonderes Anliegen der Bewohner. Maria Esmeralda, langjährige Freundin von Ute und eine der Begründerinnen der Partnerschaft auf nicaraguanischer Seite, stellte in Abwesenheit der Geehrten in bewegenden Worten ihr Leben und Wirken in der Partnerschaft und für Nimboja dar. Sie bedankte sich in ihrem Namen und übermittelte viele Grüße.

Schließlich wurde das Band am Anfang der Straße durchgeschnitten und die Tafel mit der Namensnennung enthüllt und somit die Straße symbolisch für die Bewohner des reparto „Ute Jochem“ freigegeben.

2019

Straße im Ortsteil Nimboja fertiggestellt

Die Straßen in Nimboja, Ortsteil von Masatepe, sind inzwischen fertig gepflastert. Diese Maßnahme war dringend erforderlich und von uns finanziell getragen, weil es sich bislang um unbefestigte Erdwege handelte, die sich während der Regenzeit in Schlammpfade verwandelten und die Gefahr bestand, dass bei starken Regenfällen auch die Häuser beschädigt werden. Die Grundstücke für diesen Siedlungsteil in Nimboja waren vom Partnerschaftsverein vor vielen Jahren gekauft und armen Familien übereignet worden, damit sie dort in Eigenarbeit ihr Häuser errichten konnten und damit dringend benötigter Wohnraum geschaffen wurde.
Die Bewohner zeigten sich sehr erfreut über diese Unterstützung und halfen bei der Befestigung der Straßen tatkräftig mit. Auf dem ersten Foto sieht man Don Narcisso, der Sprecher der Bewohner, zusammen mit José Leon Chamorro, Vorstandsmitglied der Asociación de Amistad in Masatepe und Susanna Keim, Vorstandsmitglied des Partnerschaftsvereins in Groß-Gerau.